Artikel: Kaschmirwolle – Was ist Kaschmir, welche Vorteile hat es und warum ist es so begehrt?

Kaschmirwolle – Was ist Kaschmir, welche Vorteile hat es und warum ist es so begehrt?
Kaschmir gilt seit Jahren als Synonym für Luxus. Er wird mit außergewöhnlicher Weichheit, Leichtigkeit und Kleidungsstücken in Verbindung gebracht, die sich angenehm an den Körper schmiegen. Kleidungsstücke aus Kaschmir kosten in der Regel mehr als Produkte aus klassischer Wolle, doch das ist kein Zufall. Hinter ihrem Preis stehen vor allem die begrenzte Verfügbarkeit des Rohstoffs, die Feinheit der Fasern sowie die Art und Weise, wie sie gewonnen und verarbeitet werden.
Doch was genau ist Kaschmirwolle und woher stammt dieses Material? Kaschmir wird aus der feinen Unterwolle von Kaschmirziegen gewonnen. Aus diesen feinen Fasern entstehen hochwertige Strickwaren, Stoffe und Garne.
Kaschmir hat viele Eigenschaften, die dafür sorgen, dass er weltweit seit Langem geschätzt wird. Er ist leicht, weich und bietet eine gute Wärmeisolierung. Er enthält kein Lanolin, das bei manchen Menschen Hautreaktionen auslösen kann. Gleichzeitig benötigt Kaschmir eine entsprechende Pflege und ist teurer als die meisten Arten von Schafwolle.
In diesem Artikel erfährst du, was Kaschmir genau ist, welche Vorteile er bietet, worin er sich von Merinowolle unterscheidet und warum Kaschmirgarne zu den teuersten Materialien gehören, die bei der Herstellung von Kleidung verwendet werden. Wenn du wissen möchtest, was diese edle Faser so besonders macht und warum es sich lohnt, sie zu wählen, sowie worin die Unterschiede zu Wolle und Merinowolle liegen – dann ist dieser Artikel genau für dich.
Ist Kaschmir Wolle? Herkunft und Eigenschaften des Materials
Ist Kaschmir Wolle? Im allgemeinen Sprachgebrauch sind die Bezeichnungen „Kaschmirwolle“ oder „Kaschmirwolle“ weit verbreitet, doch Kaschmir stammt nicht von Schafen und wird daher streng genommen nicht als Wolle bezeichnet. Er wird aus der Unterwolle von Kaschmirziegen gewonnen, gelegentlich findet man auch die Bezeichnung „Wolle von Kaschmirziegen“. Auch wir verwenden diesen Begriff manchmal – er ist weit verbreitet.
Die internationale Definition von Kaschmir bezieht sich auf feine Unterwollfasern der Kaschmirziege, die von den gröberen Deckhaaren getrennt wurden. Der durchschnittliche Faserdurchmesser sollte 19 Mikrometer nicht überschreiten. Damit handelt es sich um eine besonders feine und luxuriöse Faser.
Das ist wichtig, denn gerade der geringe Faserdurchmesser gehört zu den Merkmalen, die Kaschmir auszeichnen. Seine Fasern sind fein, weich und leicht. Das Rohmaterial enthält jedoch sowohl feine Daunenfasern als auch gröbere Deckhaare. Während der Verarbeitung werden die Kaschmirfasern von diesen gröberen Bestandteilen getrennt.
Kaschmir stammt aus Regionen Asiens mit einem kalten Klima. Die Tiere haben dort eine dichte Unterwolle entwickelt, die sie vor niedrigen Temperaturen schützt. Diese natürliche Unterwolle wird gewonnen, wenn die Ziegen ihr Winterfell verlieren. Sie ist deutlich wärmer als das Fell von Tieren, die in wärmeren Regionen leben. Nach Angaben der FAO liegen die traditionellen Kaschmirproduktionsgebiete vor allem in Zentral- und Innerasien.
Wichtig ist auch, dass nicht jede Ziege Kaschmir von gleicher Qualität produziert. Der Wert des Rohmaterials hängt unter anderem vom Durchmesser und der Länge der Fasern sowie von ihrer Farbe ab. Je gleichmäßiger und feiner das Rohmaterial ist, desto vielfältiger sind seine Einsatzmöglichkeiten. Die unterschiedlichen Qualitäten sorgen für eine große Auswahl an Kaschmirarten.
Die Bezeichnung „Kaschmir“ sollte daher nicht als Garantie dafür verstanden werden, dass jedes Produkt identische Eigenschaften besitzt. Sowohl die Qualität der Fasern als auch deren Verarbeitung spielen eine Rolle.
Kaschmir von Kaschmirziegen – Eigenschaften, Vorteile und Verwendung
Das charakteristischste Merkmal von Kaschmir ist seine außergewöhnliche Weichheit. Die feinen Fasern machen das Material besonders angenehm im Griff. Gerade die Feinheit der Fasern ist einer der Gründe, warum Kaschmir zu den besonders geschätzten Materialien für Bekleidung gehört.
Kaschmir ist außerdem leicht. Hochwertige Strickwaren können Wärme spenden, ohne dass das Material schwer oder voluminös sein muss. Die feinen Fasern bilden Zwischenräume, in denen Luft eingeschlossen wird, was zur Wärmeisolierung beiträgt.
Kaschmir kann zudem Feuchtigkeit gut regulieren, ähnlich wie andere Wollfasern. Man sollte ihm jedoch keine magischen Eigenschaften zuschreiben. Es handelt sich um eine Naturfaser, deren Verhalten unter anderem von der Materialkonstruktion, der Dicke des Strickstücks und den Bedingungen beim Tragen abhängt.
Ein weiterer Vorteil von Kaschmir ist seine Elastizität. Hochwertige Strickwaren können weich am Körper fallen und einen hohen Tragekomfort bieten. Kaschmir kann direkt auf der Haut getragen werden, wobei Menschen mit besonders empfindlicher Haut unterschiedlich auf verschiedene Materialien reagieren können.
Es gibt jedoch keinen Grund, jede Kleidung aus Kaschmir als hypoallergen zu bezeichnen. Kaschmir ist eine sehr feine Faser, doch die individuelle Verträglichkeit eines Materials ist von Person zu Person unterschiedlich.
Kaschmir eignet sich vor allem für Kleidung, bei der Weichheit, Leichtigkeit und Eleganz wichtig sind. Daraus werden unter anderem Pullover, Cardigans, Mützen und Handschuhe gefertigt. Auf dem Markt findet man auch elegante Schals, Tücher und Mäntel. Kaschmirkleidung zeichnet sich durch antibakterielle und temperaturregulierende Eigenschaften aus.
Es heißt, dass Kaschmirgarn sogar um ein Vielfaches wärmer sein kann als Merinowolle, doch dieser Wert lässt sich nur schwer eindeutig bestimmen – vieles hängt von der Faserdicke, der Verarbeitung und letztlich auch von der Konstruktion des Strickstücks ab.
Kaschmirgarne werden auch gerne zum Handstricken verwendet. Daraus lassen sich leichte Pullover, Cardigans, Schals oder Tücher herstellen. Kaschmirgarne eignen sich besonders gut überall dort, wo die Weichheit des Materials und die feine Struktur des fertigen Strickstücks eine wichtige Rolle spielen.
In der Welt des Handarbeits finden sich sowohl Garne aus 100 % Kaschmir als auch Mischungen. Rico Design bietet beispielsweise das Garn Luxury Brushed Cashmere Aran mit 60 % Kaschmir und 40 % Merinowolle an. Der Hersteller beschreibt es als weiches, flauschiges Garn, das unter anderem für Strickwaren geeignet ist.
Dieses Beispiel zeigt gut, dass Kaschmir mit anderen Fasern kombiniert werden kann, wodurch ein Material mit etwas anderen Eigenschaften und einem anderen Charakter entsteht.
Kaschmir, normale Wolle und Merinowolle – die wichtigsten Unterschiede
Der wichtigste Unterschied liegt in der Herkunft. Schafwolle stammt von Schafen, während Kaschmir aus der Unterwolle von Kaschmirziegen gewonnen wird. Beide Materialien sind Naturfasern tierischen Ursprungs, aber sie sind nicht derselbe Rohstoff.
Sie unterscheiden sich auch im Faserdurchmesser. Die Definition von Kaschmir legt einen maximalen durchschnittlichen Faserdurchmesser von 19 Mikrometern fest. Bei Schafwolle ist die Bandbreite der Faserdurchmesser deutlich größer und hängt unter anderem von der Schafrasse und dem Verwendungszweck des Rohmaterials ab.
| Eigenschaft | Kaschmir | Merinowolle | Schafwolle |
|---|---|---|---|
| Herkunft | Unterwolle von Kaschmirziegen | Wolle von Merinoschafen | Schafwolle, verschiedene Rassen |
| Faserdurchmesser | Im Durchschnitt bis zu 19 µm | Kann je nach Art sehr fein sein | Sehr unterschiedlich |
| Weichheit | Sehr hoch | Hoch, insbesondere bei feinen Fasern | Abhängig von der Wollart |
| Leichtigkeit | Sehr hoch | Hoch | Abhängig von den Fasern und der Konstruktion des Strickstücks |
| Wärmeisolierung | Sehr gut | Sehr gut | Gut bis sehr gut |
| Atmungsaktivität | Gut | Sehr gut | Gut |
| Feuchtigkeitsregulierung | Gut | Sehr gut | Gut |
| Widerstandsfähigkeit im Alltag | Geringer | Hoch | Abhängig von der Wollart |
| Pilling-Neigung | Kann höher sein | Abhängig von den Fasern und der Konstruktion | Abhängig von der Wollart |
| Preis | In der Regel hoch | Unterschiedlich | In der Regel niedriger als Kaschmir |
| Besonders geeignet für | Leichte, luxuriöse Strickwaren und Accessoires | Alltagskleidung, auch für sportliche Aktivitäten | Pullover, Mäntel und verschiedene Strickwaren |
Gerade die Feinheit der Fasern beeinflusst maßgeblich die Weichheit von Kaschmir. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Wolle kratzig sein muss. Sehr feine Merinowolle kann ebenfalls weich und angenehm auf der Haut sein.
Genau deshalb ist der Vergleich zwischen Kaschmir und Merino nicht so einfach, wie es zunächst erscheinen mag. Merinowolle kann sehr feine Fasern haben und gleichzeitig Eigenschaften bieten, die sie besonders für den täglichen Gebrauch geeignet machen. Ihre natürliche Elastizität, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsregulierung und Geruchsresistenz machen Merino auch für Sportbekleidung interessant.
Kaschmir hat dagegen einen stärker luxuriösen Charakter. Er wird besonders für seine Weichheit und Leichtigkeit geschätzt und daher häufig für Pullover, Schals und andere elegante Produkte verwendet.
Was ist besser: Wolle, Merino oder Kaschmir? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Kaschmir ist interessant für Menschen, denen vor allem Weichheit, Leichtigkeit und Eleganz wichtig sind. Er ist ebenfalls atmungsaktiv und temperaturregulierend, benötigt jedoch mehr Pflege.
Merinowolle kann die bessere Wahl sein, wenn du ein vielseitigeres Material benötigst, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist und auch bei körperlicher Aktivität eingesetzt werden kann. Feiner Kaschmir kann durch die natürliche Reibung etwas stärker zur Pillingbildung neigen, insbesondere am Anfang.
Bei KOPYTO schätzen wir Merinowolle besonders wegen dieser Vielseitigkeit. Kaschmir hat seinen ganz besonderen Platz in der Welt luxuriöser Strickwaren, während Merino enorme Möglichkeiten für die alltägliche Kleidung bietet.
Wolle mit Kaschmir – wie unterscheidet sie sich von reinem Kaschmir?
Wolle mit Kaschmir ist eine Mischung aus zwei unterschiedlichen Fasern. Je nach Produkt kann es sich um eine Kombination aus Kaschmir und Schafwolle, Merinowolle oder einem anderen Material handeln.
Eine solche Mischung ist nicht grundsätzlich schlechter. Sie hat einfach andere Eigenschaften als ein Produkt aus 100 % Kaschmir. Eine Beimischung kann die Haltbarkeit, Elastizität, Struktur, Pflege und den Preis beeinflussen.
Ein gutes Beispiel ist das bereits erwähnte Garn von Rico Design, das Kaschmir und Merino im Verhältnis 60:40 kombiniert. Kaschmirgarne können daher sehr unterschiedliche Zusammensetzungen haben. Wenn dir reiner Kaschmir wichtig ist, solltest du immer die Zusammensetzung auf dem Etikett prüfen. Der Produktname allein reicht möglicherweise nicht aus.
Ähnlich verhält es sich mit Bezeichnungen wie „Kaschmir“ oder „mit Kaschmir“. Ein Produkt mit einem geringen Kaschmiranteil kann weich und angenehm sein, ist aber nicht dasselbe wie Strickware, die ausschließlich aus Kaschmirfasern gefertigt wurde.
In dieser Saison ist das erste Produkt mit Kaschmir in unserer Kollektion erschienen. Das ist unser PANTERA Pullover – gefertigt aus 75 % Merinowolle und 25 % Kaschmir. Ein idealer Pullover für jede Jahreszeit – er unterstützt die Regulierung der Körpertemperatur, bietet höchsten Tragekomfort und die verwendeten Fasern sind außergewöhnlich weich und leicht.
Interessant sind auch Garne aus recyceltem Kaschmir. Auf dem Markt gibt es Produkte, bei denen Fasern aus Produktionsabfällen verwendet werden. Ihre Eigenschaften können sich von denen neuer Fasern unterscheiden. Deshalb sind auch hier die konkrete Zusammensetzung und die Produktbeschreibung entscheidend.
Warum sind Kaschmirgarne so teuer?
Der Preis von Kaschmir beginnt bei seiner begrenzten Verfügbarkeit. Kaschmirziegen liefern keine großen Mengen an feiner Unterwolle – eine Kaschmirziege produziert etwa 100–150 g Daunenfasern pro Jahr. Nach Angaben der FAO ist die weltweite Produktion von Rohkaschmir im Vergleich zur Produktion von Schafwolle gering. Nach der Reinigung und der Entfernung der gröberen Haare bleibt noch weniger nutzbare Faser übrig.
Genau deshalb kann sein Preis so hoch sein.
Auch die Aufbereitung des Rohmaterials spielt eine wichtige Rolle. Das Rohmaterial enthält sowohl feine Daunenfasern als auch gröbere Deckhaare. Diese Bestandteile müssen voneinander getrennt werden. Die Qualität wird unter anderem anhand des Durchmessers und der Länge der Fasern beurteilt.
Der Preis von Kaschmir ergibt sich daher nicht nur aus seinem „Luxus“-Image, sondern auch aus der begrenzten Menge des Rohmaterials und der aufwendigen Aufbereitung der Fasern.
Muss ein guter Kaschmirpullover sehr teuer sein? Es gibt keinen bestimmten Preis, der automatisch für höchste Qualität steht. Die Zusammensetzung, die Qualität der Fasern, die Konstruktion des Produkts, die Herstellungsweise und die Marke spielen eine Rolle.
Es lohnt sich daher nicht, sich ausschließlich am Preis zu orientieren. Ein teures Produkt muss nicht automatisch Kaschmir von bester Qualität enthalten.
Kaschmir bleibt jedoch teurer als die meisten Arten von Schafwolle. Die Kombination aus begrenztem Angebot, feinen Fasern und der aufwendigen Aufbereitung des Rohmaterials sorgt dafür, dass sein Preis hoch ist.
Wie pflegt man Kleidung aus Kaschmirwolle?
Kaschmir benötigt eine entsprechende Pflege. Es ist kein Material, das genauso behandelt werden sollte wie ein Baumwoll-T-Shirt oder ein synthetisches Sweatshirt.
Überprüfe in erster Linie das Pflegeetikett des jeweiligen Produkts. Dort steht, ob das Kleidungsstück in der Waschmaschine gewaschen werden kann oder ob Handwäsche bzw. eine professionelle Reinigung erforderlich ist.
Wenn der Hersteller Handwäsche empfiehlt, solltest du am besten lauwarmes Wasser und ein mildes Waschmittel verwenden. Für Wollstrickwaren empfiehlt Woolmark eine schonende Wäsche bei etwa 30 °C und ein für Wolle geeignetes Waschmittel. Das Material sollte nicht stark gerieben, ausgewrungen oder lange eingeweicht werden.
Du kannst auch ein mildes Waschmittel verwenden, das speziell für Wolle geeignet ist, sofern es den Pflegeempfehlungen des Herstellers entspricht. Verwende keine Bleichmittel, wenn das Pflegeetikett des Produkts dies nicht erlaubt.
Nach dem Waschen ist auch das Trocknen wichtig. Kaschmirstrickwaren sollten am besten liegend getrocknet werden, da sich das nasse Material durch sein Eigengewicht verziehen kann. Woolmark empfiehlt, Wollstrickwaren liegend zu trocknen und sie nicht nass auf einen Bügel zu hängen.
Lege einen nassen Pullover auch nicht direkt auf einen Heizkörper oder in die Nähe einer starken Wärmequelle. Sicherer ist es, ihn bei Raumtemperatur trocknen zu lassen, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen.
Kaschmir muss nicht nach jedem Tragen gewaschen werden. Wenn das Kleidungsstück nicht verschmutzt ist und keinen starken Geruch aufweist, reicht es häufig aus, es auszulüften. Wollkleidung ist von Natur aus geruchsresistent und muss nicht so häufig gewaschen werden wie viele andere Materialien.
Es lohnt sich außerdem, dem Strickstück eine Pause zu gönnen. Woolmark empfiehlt, Wollkleidung etwa 24 Stunden ruhen zu lassen, bevor sie erneut getragen wird, damit die Fasern ihre natürliche Form zurückgewinnen können.
Kaschmirpullover sollten am besten liegend aufbewahrt werden. Wenn schwere Strickwaren über längere Zeit aufgehängt werden, können sie sich ausdehnen. Wenn sich kleine Knötchen bilden, können diese vorsichtig mit einem speziellen Kamm oder einem Fusselrasierer entfernt werden.
Pilling bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt von schlechter Qualität ist. Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, das durch die Reibung der Fasern entsteht, insbesondere an Stellen wie den Seiten des Pullovers, im Achselbereich oder dort, wo das Material mit einem Taschengurt in Kontakt kommt.
Gut gepflegter Kaschmir kann seine Weichheit und Form über lange Zeit bewahren. Deshalb lohnt es sich, Kleidungsstücke aus Kaschmir nicht als Kleidung „für eine Saison“ zu betrachten, sondern als Begleiter, die uns viele Jahre lang begleiten können.
Kaschmir hat außergewöhnliche Eigenschaften, ist aber kein Material ohne Nachteile. Er ist empfindlich, teuer und erfordert eine sorgfältigere Pflege als viele alltägliche Strickwaren. Dafür bietet er außergewöhnliche Weichheit, Leichtigkeit und einen charakteristischen luxuriösen Charakter.
Kaschmirfasern haben ihren festen Platz in der Welt eleganter Kleidung, genauso wie Merinowolle ihren Platz in der Alltagskleidung hat. Kaschmir eignet sich für kalte Tage, leichte Pullover, Cardigans und Accessoires, während sorgfältig ausgewählte Kaschmirgarne in der Welt des Handarbeits vielfältige Möglichkeiten bieten.
Nicht ohne Grund wird Kaschmir auf der ganzen Welt geschätzt. Er ist einfach ein ganz besonderes Material – fein, leicht und anspruchsvoll. Wenn dir seine Vorteile wichtig sind, solltest du jedoch bedenken, dass allein die Bezeichnung „Kaschmir“ nicht ausreicht. Entscheidend sind die Qualität der Faser, die Zusammensetzung des Produkts, die Verarbeitung und die richtige Pflege.

























